Einladung zur Validierungsphase 2026 · begrenzt auf zehn Praxen

Wir suchen zehn Praxen, die widersprechen.

Ihr Urteil als Praktiker formt das Prüfsystem, mit dem Zahnarztpraxen künftig ihre Abrechnung absichern.

Honorar-Pilot prüft die zahnärztliche Abrechnung in zwei Richtungen: auf berechnungsfähige Leistungen, die nicht angesetzt wurden — und auf Ansätze, die einer Prüfung nicht standhalten. Ob das im Praxisalltag wirklich trägt, entscheidet nicht die Theorie, sondern erfahrene Praktiker. Deshalb laden wir zehn Praxen ein, es auf den Prüfstand zu stellen. Als Gegenwert für Ihre Einschätzung erhält Ihre Praxis ein vollständiges Abrechnungs-Audit ihrer eigenen BEMA- und GOZ-Daten — kostenfrei, mit Befunden zum Nachprüfen.

Kein Verkaufsgespräch Keine Verpflichtung Audit als Dank für Ihre Einschätzung
Honorar-Pilot: Import und Sofort-Analyse
Honorar-Pilot: Strukturierte Fallbearbeitung
Honorar-Pilot: Abrechnungs-Copilot mit Live-Prüfung
Honorar-Pilot: Audit-Report
Zwei Ebenen der Honorarsicherung

Die Vergangenheit prüfen. Die Zukunft absichern. Das Team sichtbar stärken.

Ihre Praxis erbringt täglich anspruchsvolle zahnmedizinische Leistungen. Ob diese vollständig, plausibel und regelkonform in der KZV-Abrechnung oder Privatliquidation erscheinen, hängt jedoch von zahlreichen Ziffernketten, Ausschlüssen, Begründungen und Dokumentationsanforderungen ab. Honorar-Pilot verbindet deshalb einen retrospektiven Abrechnungs-Audit mit einer präventiven Live-Prüfung für den künftigen Abrechnungsalltag.

01 Abrechnungs-Audit

Ungenutztes Honorar aus vergangenen Quartalen ans Licht bringen

Honorar-Pilot analysiert die historischen BEMA- und GOZ-Exporte Ihrer Praxis auf unvollständige Leistungsketten, übersehene Begleitleistungen, fehlende Begründungen und potenziell kritische Konstellationen. Sie erhalten einen strukturierten Audit-Report, der jeden relevanten Befund nachvollziehbar zur fachlichen Prüfung aufbereitet.

02 Abrechnungs-Copilot

Honorarverluste und Regressrisiken künftig im Keim erkennen

Der Copilot prüft BEMA- und GOZ-Konstellationen bereits im laufenden Abrechnungsprozess. Er weist Ihre ZMV auf möglicherweise übersehene Ziffern, unzureichende Begründungen und potenzielle Risiken bei KZV-Abrechnung oder Privatliquidation hin – bevor die Abrechnung Ihre Praxis verlässt.

03 Umsatz-Live-Tracker

Jeden geretteten Honorar-Euro für Ihr Team sichtbar machen

Der Live-Tracker zeigt Ihrer ZMV und dem gesamten Abrechnungsteam in Echtzeit, welches Honorar durch angenommene Prüfhinweise heute bereits für die Praxis gesichert wurde. Aus trockener Kontrollarbeit entsteht ein sichtbares Erfolgserlebnis – und aus sorgfältiger Abrechnung eine gemeinsam messbare Leistung.

Das Audit macht sichtbar, was bisher übersehen wurde. Der Copilot verhindert, dass dieselben Honorarpotenziale künftig erneut verloren gehen.

Der Fall-Check

Der Prüfschritt, den Ihre ZMV ohnehin macht — nur mit Rückendeckung.

Vor der Rechnung trägt Ihre Abrechnungskraft die Ziffern eines Falles ein, so wie sie in der Dokumentation stehen. Was zurückkommt, ist eine kurze Liste: Diese Position könnte fehlen. Diese Kombination ist zu prüfen. Zu jedem Punkt gehört eine Checkliste — Zahn und Region, Material, Behandlungstag, Begründung. Was ausgefüllt wird, ergibt am Ende einen fertigen Dokumentationsvermerk zum Übernehmen ins PVS.

Übersehene Positionen erkennen

Berechnungsfähige Leistungen, die im Fall angelegt sind, aber nicht angesetzt wurden — die adhäsive Befestigung, der zusätzliche Kanal, der Operationszuschlag, analog berechenbare Leistungen nach § 6 Abs. 1 GOZ.

Unzulässige Kombinationen abfangen

Ziffern, die nach den Allgemeinen Bestimmungen oder Ausschlussregelungen nicht nebeneinander berechnungsfähig sind. Faktoren ohne tragfähige Begründung. Zuschläge neben nicht zuschlagsfähigen Leistungen — bevor die Rechnung das Haus verlässt.

Dokumentation, die trägt

Jeder Prüfpunkt führt seine Dokumentationsanforderung mit. Der Vermerk entsteht beim Abarbeiten, nicht danach. Das ist der Unterschied zwischen einer Begründung, die einer Rückfrage standhält, und einem Standardsatz, der regelmäßig gekürzt wird.

Zeit, die heute im Nachschlagen versickert

Kein Blättern in Kommentaren, keine Rückfrage beim Behandler wegen einer Faktorbegründung, keine Nacharbeit an gekürzten Rechnungen. Der Prüfschritt fällt dort an, wo ohnehin abgerechnet wird — und ersetzt die Suche, statt sie zu ergänzen.

Gleiches Ergebnis, unabhängig von der Tagesform

Gleiche Reihenfolge, gleiche Prüfpunkte, gleiche Dokumentationstiefe — unabhängig davon, wer gerade abrechnet, wie lange sie dabei ist und wie voll der Tag war. Bei Einarbeitung, Vertretung oder Wechsel im Team ist das der Unterschied zwischen Erfahrung und Zufall.

„Wir haben schon genug Programme."

Ein berechtigter Einwand — und der Grund, warum Honorar-Pilot bewusst nicht als weiteres Programm gedacht ist. Es wird nichts installiert und nicht in Ihr Praxisverwaltungssystem eingegriffen. Es läuft neben dem, was Sie haben.

Sachlich ist es kein zusätzliches System, sondern ein Prüfschritt in einem Vorgang, den Sie ohnehin täglich durchführen — das Vier-Augen-Prinzip für die Abrechnung, das die meisten Praxen aus Zeitgründen nicht leisten können. Kein Praxisinhaber würde sagen, er brauche kein Vier-Augen-Prinzip. Die Frage ist nur, ob es im Alltag leistbar ist.

Genau deshalb ist der Fall-Check so gebaut, dass er Zeit zurückgibt statt sie zu kosten.

Die Grundlage

Jeder Hinweis führt seine Quelle mit sich.

Ein Prüfhinweis ist nur so viel wert wie die Fundstelle dahinter. Deshalb ist jede Regel einzeln erfasst, klassifiziert und mit ihrer Herkunft verknüpft — nachvollziehbar bis zum einzelnen Kammerbeschluss.

811
hinterlegte Regeln aus GOZ, BEMA, GOÄ und Festzuschuss-Richtlinie
195
Regeln zu berechnungsfähigen, aber nicht angesetzten Leistungen
134
Regeln zu unzulässigen Ansätzen und Kombinationen
0
Hinweise ohne belegte Fundstelle

Woher die Regeln stammen

  • Gebührenverzeichnis und Allgemeine Bestimmungen der GOZ, einschließlich der Ausschlussregelungen zwischen Ziffernbereichen
  • BEMA und Festzuschuss-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses für den GKV-Bereich
  • Beschlusskataloge der Landeszahnärztekammern, jeweils mit Beschlussdatum
  • Kommentarliteratur und Rechtsprechung, unter anderem zur Zumutbarkeitsgrenze bei Materialkosten
  • Analogbewertungen nach § 6 Abs. 1 GOZ für Leistungen außerhalb des Gebührenverzeichnisses

Was bewusst nicht passiert

In der Prüfstrecke arbeitet kein Sprachmodell. Es gibt kein System, das Abrechnungsempfehlungen formuliert, weil sie plausibel klingen. Eine Regel schlägt an, wenn die in ihr hinterlegte Bedingung erfüllt ist — und sonst nicht.

Dieselbe Eingabe führt zu jeder Zeit zum selben Ergebnis. Ein frei erfundener Hinweis ist dadurch technisch ausgeschlossen: Was nicht als Regel mit Quelle hinterlegt ist, kann nicht ausgegeben werden.

Beträge werden aus den Punktwerten der Gebührenordnung berechnet, nicht geschätzt. Wo ein Betrag praxis-, material- oder laborabhängig ist, steht genau das — statt einer Zahl.

Jeder rückwirkende Befund trägt seine Frist. Im GKV-Bereich ein Jahr nach Quartalsende, privatzahnärztlich drei Jahre nach § 195 BGB. Die Befunde werden nach diesen Fristen zusammengefasst — sichtbar wird damit, was zuerst zu bearbeiten ist und was bereits verfallen ist.

Ein Prüfhinweis ohne Frist ist im Abrechnungsalltag wenig wert: Er wird verschoben, bis er wertlos ist.

Ein Export · Persönlich begleitet · Kein IT-Projekt

Vom historischen Audit zur laufenden Honorarsicherung.

1

Abrechnungsexport bereitstellen

Ihre ZMV exportiert die freigegebenen Abrechnungsinformationen mit wenigen Klicks aus dem vorhandenen PVS. Es sind weder eine Installation noch ein Softwarewechsel oder ein Schnittstellenprojekt erforderlich. Das persönliche Onboarding übernehmen wir gemeinsam mit Ihrer Praxis.

2

Historische Abrechnung validieren

Honorar-Pilot prüft die bisherigen Quartale auf mögliche Honorarlücken, auffällige BEMA- und GOZ-Kombinationen, Begründungsbedarf und Risiken im Hinblick auf Wirtschaftlichkeitsprüfungen. Die relevanten Befunde werden in einem nachvollziehbaren Audit-Report priorisiert.

3

Künftige Verluste live vermeiden

Im gemeinsamen Auswertungsgespräch validieren Sie die Befunde auf fachlicher Augenhöhe. Anschließend erleben Sie, wie der Copilot Ihre ZMV bei künftigen Abrechnungsfällen unterstützt und der Live-Tracker die daraus gesicherten Honorarbeträge für das gesamte Team sichtbar macht.

Fachlich und organisatorisch geklärt

Was Ihre Praxis vor der Validierung wissen sollte.

Sie stellen Ihre fachliche Erfahrung für die finale Validierung zur Verfügung. Im Gegenzug sorgen wir für einen klar abgegrenzten Ablauf, minimale Belastung Ihres Teams und vollständige Transparenz über die weitere Zusammenarbeit.

Nein. In der Prüfstrecke arbeitet kein Sprachmodell, sondern ein Regelwerk mit 811 einzeln erfassten Regeln. Ausgegeben werden kann ausschließlich, was dort mit Quelle hinterlegt ist — dieselbe Eingabe führt immer zum selben Ergebnis. Zu jedem Hinweis wird die Fundstelle angezeigt: Gebührenverzeichnis, Kammerbeschluss mit Datum, Kommentarliteratur oder Urteil. Sie prüfen also nicht eine Vermutung, sondern eine belegte Regel.
Das wäre so, wenn ausschließlich nach zusätzlichen Positionen gesucht würde. Beide Richtungen werden jedoch im selben Durchgang geprüft: 195 Regeln betreffen berechnungsfähige, aber nicht angesetzte Leistungen, 134 Regeln unzulässige Ansätze und Kombinationen — Faktoren ohne tragfähige Begründung, Zuschläge neben nicht zuschlagsfähigen Leistungen, ausgeschlossene Ziffernkombinationen. In der Summe wird die Abrechnung belegbarer, nicht auffälliger.
Als Dankeschön für Ihr fachliches Feedback erhält Ihre Praxis ein umfassendes Abrechnungs-Audit der bereitgestellten historischen BEMA- und GOZ-Exporte kostenfrei. Dazu gehören die strukturierte Analyse, ein nachvollziehbarer Audit-Report und die persönliche Einordnung der relevanten Honorarpotenziale und Regresshinweise. Sie erhalten damit keine vereinfachte Testversion, sondern eine echte Auswertung Ihrer eigenen Abrechnungspraxis.
Der operative Aufwand beschränkt sich im ersten Schritt auf einen freigegebenen Export aus Ihrem bestehenden PVS. Eine Installation, ein Softwarewechsel oder ein eigenes IT-Projekt sind nicht erforderlich. Das Onboarding, die Strukturprüfung und die Vorbereitung der Auswertung werden persönlich begleitet, damit Ihr Team im laufenden Praxisbetrieb so wenig wie möglich gebunden wird.
Nein. Honorar-Pilot ist ein digitaler Fachassistent für Ihre Zahnmedizinische Verwaltungsassistenz. Er übernimmt die monotone Suche nach auffälligen Ziffernketten und stellt begründete Prüfhinweise bereit. Die fachliche Letztentscheidung bleibt immer bei Ihrem Team. Der Umsatz-Live-Tracker macht dessen Leistung zusätzlich sichtbar, indem er zeigt, welches Honorar durch bestätigte Hinweise für die Praxis gesichert wurde.
Für die Validierung werden keine Namen, Adressen, Kontaktdaten oder vergleichbaren Patientenstammdaten benötigt. Die Export- und Verarbeitungslogik ist darauf ausgerichtet, dass außerhalb Ihrer Praxis keine Zuordnung zu einer bestimmten Person möglich ist. Vor dem ersten Upload werden die freigegebenen Datenfelder, technischen Schutzmaßnahmen und erforderlichen Vertragsgrundlagen gemeinsam dokumentiert.
Nach Abschluss des Audits entscheidet die Praxis frei, ob sie ausschließlich die Auswertung nutzen oder Honorar-Pilot im Rahmen eines kostenpflichtigen Pilotmandats weiter einsetzen möchte.
Bevor Sie sich entscheiden

Sie verpflichten sich zu nichts.

Eine Bewerbung als Validierungspraxis ist kein Vertrag und kein Termin. Sie ist der erste von drei Schritten — und Sie entscheiden nach jedem einzelnen neu.

1

Sie melden Ihre Praxis

Wenige Angaben über das Formular unten. Damit ist noch nichts vereinbart und noch kein Termin gebucht.

2

Sie lesen in Ruhe nach

Sie erhalten die vollständige Praxisinformation: Funktionsumfang, Herkunft der Prüfregeln, Datenschutz und Ablauf — schriftlich, zum Nachlesen, wann es Ihnen passt.

3

Sie entscheiden

Passt es für Ihre Praxis, stimmen wir einen Termin für die Validierung ab. Passt es nicht, sagen Sie kurz Bescheid — damit ist die Sache erledigt.

Sie sehen also zuerst schriftlich, ob das für Ihre Praxis überhaupt in Frage kommt — und erst danach entscheiden Sie über ein Gespräch.

Die Validierungsphase ist auf zehn Praxen begrenzt, weil jede teilnehmende Praxis persönlich begleitet wird.

Pilotphase 2026

Bewerben Sie sich als eine von 10 Pilotpraxen.

Unverbindlich, kostenfrei und mit persönlicher Begleitung während der gesamten Validierungsphase.

  • Kostenfreies Abrechnungs-Audit Ihrer echten Exportdaten
  • Persönliche Betreuung während der gesamten Pilotphase
  • Kein Softwarewechsel, keine Installation, keine Laufzeitbindung
✉️
Nico Franckiewicz, Gründer von Honorar-Pilot

Die Idee hinter Honorar-Pilot

Warum ich Honorar-Pilot entwickelt habe

Der Auslöser war ein zufälliges Gespräch mit einem Zahnarzt.

Er erzählte mir von einem Regressfall, der durch eine fehlerhafte Abrechnung entstanden war – und davon, wie schwer es ist, die komplexen Abrechnungsregeln im hektischen Praxisalltag zuverlässig im Blick zu behalten.

Mir wurde klar: Praxen brauchen keine weitere komplizierte Software, sondern eine verlässliche zweite Prüfung, die mögliche Risiken und ungenutztes Honorar frühzeitig sichtbar macht. Genau daraus ist Honorar-Pilot entstanden.

Honorar-Pilot soll Praxisteams nicht ersetzen, sondern ihnen mehr Sicherheit bei jeder Abrechnung geben.

Nico FranckiewiczGründer von Honorar-Pilot

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